Lebensmittelmotten sind ungebetene Gäste, die sich gerne in Mehl, Reis, Nüssen und anderen Vorräten einnisten. Einmal eingeschleppt, können sie sich schnell vermehren. Doch mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du deine Küche mottenfrei halten!
1. Lebensmittel luftdicht lagern
Motten lieben offene Verpackungen. Bewahre trockene Lebensmittel in gut verschließbaren Glas-, Metall- oder Kunststoffbehältern auf. So haben sie keine Chance, sich einzunisten.
2. Neue Vorräte kontrollieren
Oft gelangen Motten durch bereits befallene Produkte in die Küche. Überprüfe daher neu gekaufte Lebensmittel auf feine Gespinste oder Larven – besonders bei Bio-Produkten.
3. Schränke regelmäßig reinigen
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Wische Vorratsschränke mit Essigwasser aus, um Motten und Eier zu entfernen.
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Nutze einen Föhn oder Dampfreiniger, um Ritzen und Ecken von Larven zu befreien.
4. Natürliche Mottenabwehr nutzen
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Lorbeerblätter in die Schränke legen – ihr Geruch schreckt Motten ab.
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Lavendel, Zedernholz oder Nelken wirken ebenfalls als natürliche Abwehrmittel.
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Ein Schälchen mit Backpulver oder Natron im Schrank kann Motten fernhalten.
5. Pheromonfallen einsetzen
Diese speziellen Klebefallen ziehen männliche Motten mit Sexuallockstoffen an und verhindern die Fortpflanzung. Sie eignen sich zur Überwachung eines möglichen Befalls. Mehr zu Mottenfallen für die Küche kann man auf dieser Website erfahren.
6. Lebensmittel nicht zu lange lagern
Verbrauche Vorräte regelmäßig und achte darauf, dass Lebensmittel nicht monatelang ungenutzt im Schrank stehen. Ältere Produkte nach vorne stellen, neue nach hinten.
7. Kühl lagern, wenn möglich
Lebensmittelmotten mögen es warm. Empfindliche Produkte wie Mehl, Nüsse oder Trockenfrüchte kannst du im Kühlschrank oder in luftdichten Boxen aufbewahren, um einen Befall zu verhindern. Spannend: Welche Küchengeräte verbrauchen den meisten Strom?
Fazit
Mit diesen sieben Methoden kannst du Lebensmittelmotten effektiv vorbeugen und deine Vorräte schützen – ganz ohne Chemie!
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