Pizzastein für den Gasgrill

Pizzastein für Gasofen Pizza schmackhaft

 

Die Pizza zählt mitunter zu den beliebtesten Nahrungsmitteln hierzulande und wird gern genossen von Personen aller Altersgruppen. Es gibt zahlreiche Fans dieser italienischen Speise und sie mundet ausnahmslos fast jeden. In letzter Zeit wird die Pizza auch in Privathaushalten selbst zubereitet und oft in italienischer Fasson genossen. Um das bestmöglich fertigen zu können, ist die Anwendung eines Pizzasteins von großem Vorteil. Es gibt verschiedene Modelle und Werkstoffe die dafür geeignet sind, um eine bekömmliche Pizza zusammenstellen zu können.

 

Pizzastein-Typen

 

Es gibt verschiedene Arten – rund, eckig, oval und quadratisch. Welche Werkstoffe für einen Pizzastein am besten eignen um die wärme zu speichern und worauf die Pizza am besten entsprießt, verdeutlichen wir anhand nachfolgender Übersicht.

 

Pizzastein-Schamott

 

Dieses Material wurde von Anfang an für das Pizzabecken angewandt. Die Steine aus keramischen Produkten gefertigt weiden einen rosafarbenen Ton auf. Es gibt diese Steine auch in Grau und Gelb. Die raue Oberfläche erweist sich als vorteilhaft und kann eine besondere Stabilität aufweisen. Die Feuchtigkeit des Pizzateiges wird optimal aufgenommen und die Wärme gut abgegeben.

 

Die Pizza gelingt auf dieser Art von Pizzastein besonders gut. Einziger Nachteil ist die aufwendige Reinigung. Da der Stein schnell fleckig werden kann, darf er nur mit klarem Wasser saubergemacht werden. Putzmittel sind keine gute Idee, es könnten Putzmittel in den Stein eindringen und anschließend sich wieder in der Pizza ausbreiten. Auch sind sie eher unhandlich und relativ schwer an Gewicht.

 

Pizzastein glasiert

 

Wird gern für den Gasgrill verwendet, wegen der aufgebrachten Lasur ist allerdings Vorsicht geboten. Diese Oberflächenversiegelungen können Schwermetalle enthalten und das dürfte dem Geschmack einer Pizza kaum förderlich sein.

 

Es gibt diese Pizzasteine in den unterschiedlichsten Größen und ist auch für den Privathaushalt geeignet. Gute Pizzasteine dieser Art werden von namhaften Herstellern im Fachhandel zum Verkauf angeboten.

 

Cordierit Pizzasteine

 

Ebenfalls für den Gasgrill geeignet, sind sie zudem äußerst pflegeleicht. Diese Pizzasteine werden lasiert und unlasiert von den Herstellern angeboten. Unlasierte Pizzasteine bringen bessere Backergebnisse hervor.

 

Granit Pizzasteine

 

Können für jede Art Grill verwendet werden, sind ein Hingucker aber nicht gerade preiswert. Die Wärmeeigenschaften von Granit sind ebenfalls nicht die besten um eine Pizza lange warmzuhalten.

 

Obwohl andere Materialien für einen Pizzastein bessere Ergebnisse liefern als Granit, wird der Granit Stein gerne verwendet. Das liegt vor allem an der schönen Optik des Steines und eine Pizza darauf zubereitet gilt als stilecht. Das Backresultat lässt allerdings wegen der schlechten Wärmespeicherung zu wünschen übrig.

 

Vor- und Nachteile von den verschiedenen Pizzastein-Arten

 

Schamott Pizzasteine bieten eine hervorragende Wärmespeicherung, entziehen dem Teig Feuchtigkeit und enthalten keinerlei Schadstoffe. Weiterer Vorteil, eine saubere Reinigung mit lauwarmen Wasser machbar.

 

Nachteile sind eine schlechte Handhabung, schwer an Gewicht und werden schnell schmutzig.

 

Glasierte Pizzasteine haben den Vorteil solider Wärmeeigenschaften und deren Pflegeleichtigkeit.

 

Nachteil, farbige Lasierungen können eventuell Schadstoffe enthalten.

 

Cordierit Pizzasteine sind optisch sehr gutaussehend, besitzen aber keine optimalen Wärmeeigenschaften.

 

Pizzastein Granit ist optisch betrachtet ein absoluter Hingucker, besitzt allerdings schlechte Wärmeeigenschaften.

 

Fazit: Wer einen Pizzastein für seinen Gasgrill zuhause sucht, für den ist ein Schamott Pizzastein empfehlenswert. Gute Wärmeeigenschaften sorgen für eine schöne und krosse Pizza und bieten bei rechter Anwendung eine lange Lebensdauer. Lesenswert: Pizzaofen – was beachten?

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